Pflege-Tipps: Daunen – Leichte Wunderwerke

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Daunenjacken und -mäntel bringen uns warm durch den Winter. Aber wieso eigentlich? Woher die kleinen Fussel-Wunderwerke ihre Isolierkraft nehmen, wie man sie am besten lagert und wäscht, erfahrt Ihr in unserer Pflege-Reihe.

Daunen finden sich ausschließlich im Untergefieder von Wasservögeln wie Gänsen und Enten. Im Gegensatz zu Federn haben sie keinen Kiel, sondern nur einen punktförmigen Kern aus dem sehr feine, verästelte Filamente wachsen. Sie sind also dreidimensionale Gebilde, die sehr viel Luft speichern können und so optimal wärmen. Zudem sind sie deutlich leichter als Federn, sehr weich und kehren dank ihrer hohen Elastizität schnell in ihre ursprüngliche Form zurück. Je größer eine Daune, desto mehr Wärme kann sie speichern. Daher sind Daunen von Gänsen besser als von Enten. Zudem sollten Daunenfüllungen immer einen kleinen Bestandteil Federn zur Stütze enthalten. Das bestmögliche Mischungsverhältnis liegt bei 90% Daunen und 10% Federn.

Da Daunen ein natürliches Fett besitzen, das beim Waschen die einzelnen Filamente verklebt, sollten sie so selten wie möglich gewaschen werden. Besser ist regelmäßiges Lüften der Kleidung, auch mal über mehrere Tage. Solltet Ihr Euer Daunenprodukt trotzdem selbst waschen wollen, verwendet unbedingt ein Daunenwaschmittel und das Fein- oder Wollwaschprogramm Eurer Maschine. Das Waschmittel muss dabei durch sorgfältiges Spülen vollständig entfernt werden. Anschließend solltet Ihr Euer Daunenprodukt mit zwei bis drei Tennisbällen bei maximal 40° C in den Trockner geben. Durch die Bewegung der Tennisbälle werden die Daunen aufgelockert und verteilen sich wieder gleichmäßig. Solltet Ihr keinen Trockner haben, empfehlen wir den Besuch einer Fachreinigung.

Daunenkleidung kann sehr platzsparend zusammengepresst werden. Auf Reisen und für kurze Zeit empfiehlt sich Stopfen statt Rollen, da sonst immer die gleichen Daunen beansprucht und geknickt werden. Auf Dauer sollten Daunenprodukte aber mit viel Platz gelagert werden.

Wichtig bei Daunenjacken und -mänteln: Ihr solltet sie nicht täglich Tragen. Es ist ganz natürlich, dass der Körper schwitzt und diese Feuchtigkeit nimmt die Daune auf. Um sie wieder los zu werden, müssen die Kleidungsstücke regelmäßig und nicht zu kurz gelüftet werden.

Und jetzt noch ein Tipp: Tragt keine Wollpullover unter Daunenjacken. Die beiden Naturfasern haben Häkchen auf der Faseroberfläche, die aneinander hängen bleiben. Dadurch verstärkt sich die Knötchenbildung des Pullovers und aus dem Jackenfutter können Daunen gezupft werden. Das ist sowohl für Pullover als auch Jacke unschön.

Warme Daunenkleidung für Frauen und Männer gibt es natürlich bei Greta & Luis. Pflege-Tipps für Kaschmir-Produkte findet Ihr hier.

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